Schüler fühlen sich am Morgen nicht fit

Dresden. Schüler fühlen sich am frühen Morgen nicht fit und aufnahmefähig für den Unterricht. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag des Dresdner Jugendmagazins „Spiesser“ ergab, dass sich mit 58Prozent die Mehrheit der Schulpflichtigen zwischen 14 und 16 Jahren einen Unterrichtsbeginn nach acht Uhr wünscht.

Wie die Zeitschrift berichtet, sind 57 Prozent der Schüler unzufrieden mit ihrem zeitigen Schulbeginn. Bei den 17- bis 19-jährigen sprachen sich rund 47 Prozent für einen Schulstart nach acht Uhr aus. Schlafforschern zufolge ist es nicht überraschend, dass die Schüler zum üblichen Schulbeginn um 7.30 Uhr noch nicht richtig wach sind. Die gängigen Schulanfangszeiten würden den Jugendlichen zwei Stunden Nachtschlaf rauben. Verantwortlich dafür sei der Biorhythmus der Heranwachsenden, die meist bis in die späten Abendstunden wach wären und vor Mitternacht kaum einschlafen könnten. Laut dem Magazin wurde in wissenschaftlichen Untersuchungen ein Zusammenhang zwischen einem späteren Schulstart und besseren Leistungen nachgewiesen. In den Kultusministerien sei jedoch derzeit keine Änderung am frühen Schulbeginn angedacht. (ddp)